„Wir unterstützen Menschen und vor allem Kinder in besonderen Lebenslagen“

Wir haben unseren Schwerpunkt in der Förderung der Hochbegabung, der Aus-, Fort- und Weiterbildung und in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen und deren Familien.

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Das besondere Kind im Mathematikunterricht der Grundschule

Ein Projekt der philosophischen Fakultät III – Erziehungswissenschaften Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik Mathematik und Mediendidaktik (Grundschule)

Deutschlandweit liegt nach Erkenntnissen der Pisa Studie der Anteil von lernenden, die Schwierigkeiten beim Lösen einfachste Rechenaufgaben haben, bei fast 20 % (Pisa 2006). Die unmittelbare Unterstützung solcher Schülerinnen und Schüler bereits im Grundschulalter, für deren Eltern für die diese sehr kostenintensive Kurse in privaten Institutionen nicht finanzierbar sind, sowie von Lehrerinnen und Lehrern erscheint uns deshalb dringend notwendig.Darüber hinaus wird durch den intensiven Einbezug von Studierenden bei allen Projektelementen ein nachhaltiger Beitrag für die weitere Entwicklung der regionalen Schullandschaft erwartet.

Ein Arbeits- und Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgemeinschaftsmathematik Mediendidaktik (Grundschule) der Martin-Luther-Universitätshalle Wittenberg sind so genannte Special-needs. Diese beinhaltet das lernen und lehren von Mathematik an Grundschulen, also Möglichkeiten und Bedingungen der Förderung mathematisch interessierter und begabter Mädchen und Jungen, aber auch Möglichkeiten und Bedingungen der Förderung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen beim Erwerb mathematischer Konzepte.

Der Förderung beider Schülergruppen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn ihr sind im Rahmen regulärer Unterrichtsangebote auch Grenzen gesetzt.

In den vergangenen Jahren ist es der Martin-Luther -Universität gelungen, regelmäßige Förderer bzw. Projektangebote aufzubauen, in denen ca. 30 besonders interessierte Mädchen und Jungen, sowie ca. 35 mit besonderem Förderbedarf, mindestens 14-tägig gemeinsam an mathematischen Themen arbeiten konnten.

Zum anderen konnten diese Angebote in die universitäre Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer eingebunden werden, die als Tutoren an den Schülertreffen teilnahmen und deren Konzeption und Evaluation beteiligt sind.

Ihnen wird so frühzeitig eine intensive „Nachbegegnung“ ermöglicht, in deren Rahmen erste praktische Erfahrungen in der Arbeit mit besonderen Kindern gesammelt werden können, bei der sie aber auch fundierte Fachdidaktische Konzepte zur Diagnose und Förderung detailliert kennen lernen können.

Die A und O-Stiftung begrüßt dieses besondere universitäre Projekt und hat sich entschlossen dieses zu fördern.

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